Umzug planen - in 8 Schritten den Umzug richtig organisieren

Aktualisiert am: 04 Jun 2024 Umzugstipps
Umzug planen – in 8 Schritten den Umzug richtig organisieren

Gut geplant, ist halb gesiedelt. Wer seinen Umzug gut organisiert und frühzeitig mit der Planung beginnt, der schafft die besten Voraussetzungen für eine Übersiedlung ohne größere Schwierigkeiten.

DasUmzugsteam hat die Umzugsplanung in 8 Phasen unterteilt, die wir Ihnen in diesem Beitrag näher bringen möchten. Schritt für Schritt können Sie so Ihren bevorstehenden Umzug planen.

Umzug richtig planen

1. Umzugstermin festlegen und Mietvertrag kündigen

Wenn Sie einen Umzug planen, prüfen Sie im ersten Schritt Ihren Mietvertrag und reichen Sie schriftlich die Kündigung ein. Üblicherweise handelt es sich um eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Wird diese Frist nicht eingehalten, müssen Sie mit weiteren Kosten für unnötige Monatsmieten rechnen.

Ziehen Sie aus einer Eigentums-Immobilie aus, sollten Sie unbedingt etwas Zeit für den Verkauf einplanen. Dieser Prozess kann einige Monate in Anspruch nehmen.

Sind diese Angelegenheiten erledigt, kann ein Umzugstermin bzw. ein Zeitraum für die bevorstehende Übersiedlung festgelegt werden.

2. Umzugsfirma finden bzw. Umzugshelfer und Transport organisieren

Im zweiten Schritt ist es an der Zeit zu entscheiden, ob Sie den Umzug in Eigenregie oder mit einer Umzugsfirma durchführen möchten. Im ersten Fall sollten Sie unbedingt früh genug Freunde und Bekannte um Hilfe bitten und sich zudem um einen passenden Transporter für den Umzugstag kümmern.

Eine Halteverbotstafel die auf den Anfang eines Halteverbots hinweist

Möchten Sie den Umzug lieber den Profis überlassen, muss nur noch ein verlässliches Umzugsunternehmen gefunden werden.

Seien Sie vorsichtig und vermeiden Sie Lockangebote.

Fragen Sie besser im privaten Umfeld nach Empfehlungen und holen Sie diverse Angebote ein.

Egal ob Sie mit oder ohne Hilfe vom Profi übersiedeln, vergessen Sie die Einrichtung von Halteverbotszonen nicht.

Der Genehmigungsprozess kann bis zu zwei Wochen dauern und sollte daher frühzeitig in Angriff genommen werden.

3. Sonderurlaub beantragen  

Wenn Sie Ihren Umzug planen, müssen auch Ummeldungen und Behördengänge organisiert werden. Erkundigen Sie sich, ob Sie für bestimmte Erledigungen Sonderurlaub beantragen sollten, da Termine oft nur während der Arbeitszeit möglich sind.

Darunter fallen Banken und Ärzte oder auch das Einwohnermeldeamt. Eine Auflistung finden Sie auf unserer ausführlichen Umzugs-Checkliste.

4. Ausmisten und Entsorgen vor dem Umzug

Wer früh genug einen Umzugsplan erstellt, der hat auch genug Zeit zum Ausmisten. Nutzen Sie den Wohnortwechsel als ideale Gelegenheit fürs Aussortieren . Alte, ausgediente Sachen können verschenkt, verkauft oder gespendet werden.

Auf diese Weise wird nicht nur Platz für Neues geschaffen, sondern auch die Anzahl der benötigten Umzugskartons reduziert.

5. Umzug vorbereiten und Kartons packen

Das Wichtigste beim Einpacken ist genug Umzugskartons zu besorgen.

Die Faustregel lautet: ca. 30 Umzugskartons für eine Ein- bis Zweizimmerwohnung, oder 20-25 Kisten pro Person.

Sie können die Umzugskartons kaufen oder mieten. DasUmzugsteam bietet beispielsweise den Service der Retourmöglichkeit mit Rückzahlung. Leihkartons sind ohne Frage die nachhaltigere Wahl bei Umzügen.

Wie lange das Einpacken des Hausrats tatsächlich dauert, ist zum einen abhängig von der Größe der Wohnung und zum anderen von der Anzahl der Personen, die im Haushalt leben.

Zudem ist der Aufwand auch gebunden an die Komplexität – je mehr Gegenstände, und zwar je mehr Zerbrechliches, Empfindliches und Sperriges, desto mehr benötigte Zeit fürs Einpacken.

HAUSRAT SELBER EINPACKEN UMZUGSPROFIS PACKEN LASSEN
1-Zimmer-Wohnung2 Tagewenige Stunden
2-Zimmer-Wohnung3-4 Tage4 Stunden
Haus mit 3 Schlafzimmern5 Tage bis eine Woche6 Stunden

Beim Einpacken ist es wichtig, eine logische Reihenfolge herzustellen. Beginnen Sie mit den Dingen, die Sie nur selten benötigen und sparen Sie Toilettenartikel und alltägliche Gegenstände bis zum Schluss auf.

6. Renovierung und Reparaturen

Besprechen Sie notwendige Schönheitsreparaturen und Renovierungsarbeiten frühzeitig mit Ihrem Vermieter und planen Sie dafür genügend Zeit ein.

Erkundigen Sie sich welche Arbeiten tatsächlich in Ihren Zuständigkeitsbereich fallen – oftmals wird mehr verlangt als laut Mietvertrag vereinbart.

Achten Sie außerdem darauf, dass es in einigen Wohnhäusern nicht gestattet ist, solche Arbeiten abends oder am Wochenende durchzuführen. Eventuell ist auch in diesem Fall Sonderurlaub anzudenken.

7. Betreuung für Kinder und Haustiere organisieren

Einen Umzug planen mit Kindern oder Haustieren stellt eine noch größere Herausforderung dar, als eine Übersiedlung ohnehin schon ist. Denken Sie daher rechtzeitig über die Betreuung nach.

Sowohl für Kleinkinder als auch für Hund und Katz ist ein Umzug mit viel Stress verbunden. Es ist daher am besten, wenn diese am Umzugstag in guten Händen sind.

Katzen belastet der Umzugsstress besonders stark. Die Samtpfoten sind keine Freunde von Veränderung. Nehmen Sie sich unsere 12 Tipps, die der Katze den Umzug erleichtern zu Herzen, dann kann der bevorstehende Wohnortwechsel mit einem entspannten Stubentiger vonstatten gehen.

8. Die Phase nach dem Umzug: Auspacken und Behördengänge

Wer einen Umzug organisiert, sollte nicht auf die Phase nach der Übersiedlung vergessen. Obwohl der meiste Stress am Umzugstag vorbei ist, stehen auch danach noch einige Arbeiten an.

Einen Umzug planen bedeutet auch genügend Zeit zum Auspacken und Aufräumen einkalkulieren sowie an die Behördengänge sowie Um- bzw. Anmeldungen zu denken.

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