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Habe ich Anspruch auf Sonderurlaub am Umzugstag oder nicht? Das ist bei den meisten berufstätigen Leuten, die einen Umzug planen, eine der ersten Fragen. Wie lange vorher sollte ich meinen Umzug planen? Lohnt es sich, meine freien Tage für den Umzugsurlaub zu nutzen? Bekomme ich eine bezahlte Freistellung?

Eine pauschale Antwort auf diese Fragen gibt es leider nicht. Denn Sonderurlaub ist von mehreren Faktoren abhängig. In diesem Artikel versuchen wir auf diverse Punkte einzugehen und Ihnen einen Überblick über die Regelungen und Ansprüche von Sonderurlaub an den Übersiedlungstagen in Österreich zu geben.

Wie ist die gesetzliche Regelung für Sonderurlaub in Österreich?

Der Anspruch auf Siedlungstage in Österreich ist nicht einheitlich geregelt. Ein Blick in Ihren gültigen Kollektivvertrag sollte genügen, um festzustellen, ob Sonderurlaub beim Umzug möglich ist. In den Kollektivverträgen sind üblicherweise die Dienstverhinderungsgründe mit Entgeltfortzahlung geregelt. Sollten Sie keinen Vertrag zur Hand haben, erhalten Sie entsprechende Informationen für Ihre Branche bei der Wirtschaftskammer oder auch online.

Generell gilt, dass Angestellte und Arbeiter Anspruch auf Sonderurlaub aufgrund von privaten Ereignissen haben. Zu diesen Gründen gehören:

  • Hochzeit
  • Geburt des Kindes
  • Todesfall
  • Arztbesuche
  • Vorladung zu Behörden
  • Umzug (Privatumzug sowie Umzug aus betriebsbedingten Gründen)

Anspruch auf Entgelt am Umzugstag?

Bekomme ich Siedlungstage in Österreich bezahlt oder nicht? Eine weitere wichtige Frage, die es zu klären gilt. Generell haben ArbeitnehmerInnen Anspruch auf ein Entgelt bei Sonderurlaub am Siedlungstag. Die Details dazu sind im Kollektivvertrag festgehalten.

Wie viele Siedlungstage kann ich beantragen?

Ist die Frage nach dem Anspruch an Sonderurlaub erstmal beantwortet, ist noch die Anzahl der Übersiedlungstage zu klären. Details in Bezug auf die Dauer und eine konkrete Auflistung der Dienstverhinderungsgründe, sowie Informationen zum Gesamtanspruch pro Arbeitsjahr sind in den Arbeiterkollektivverträgen zu finden.

Informieren Sie sich vorab und klären Sie anschließend die Angelegenheit mit Ihrem Chef. Ein bis zwei Tage sollten in der Regel kein Problem sein – maximal aber eine Woche. Besonders beim Umzug aus beruflichen Gründen, kann die Anzahl Übersiedlungstage im Sonderurlaub erhöht werden.

Sonderurlaub beim Umzug planen – 5 Tipps von DasUmzugsteam

Hier sind unsere Top 5 Tipps, wie Sie Ihren Anspruch auf die Übersiedlungstage mit guten Argumenten untermauern können:

  1. Beim Umzug sind viele behördliche Gänge notwendig, die nur während der Arbeitszeit bzw. unter der Woche erledigt werden können.
  2. Aufgrund der allgemeinen Ruhezeiten sind am Wochenende oder abends keine Renovierungsarbeiten erlaubt.
  3. Falls Sie aus beruflichen Gründen umziehen, sollten Sie dies zusätzlich betonen und mindestens zwei Siedlungstage einfordern.
  4. Informieren Sie Ihren Chef so früh wie möglich über Ihren Umzugstermin und darüber, dass Sie Sonderurlaub für die Übersiedlung nehmen möchten.
  5. Informieren Sie sich vorab gut über Ihren Anspruch an Siedlungstagen.

Brauche ich Sonderurlaub beim Umzug?

Sie fragen sich, ob Sie überhaupt einen Sonderurlaub Umzug in Österreich brauchen. Die Antwort darauf wissen nur Sie selbst. Grundsätzlich schadet es nicht, den bevorstehenden Umzug gut zu planen und zu organisieren und sich über den Anspruch an Sonderurlaub zu informieren. Denn obwohl viele Umzüge am Wochenende stattfinden, können dafür notwendige Behördengänge nur wochentags und während der Arbeitszeit erledigt werden. Dies sollten Sie immer im Hinterkopf behalten.

Keine Umzugstage möglich – Keine Panik!

Wenn Sie aus welchem Grund auch immer keinen Sonderurlaub für die Siedlungstage beantragen können, machen Sie sich keine Sorgen. Mit frühzeitiger Planung und guter Organisation schaffen Sie es auch ohne freie Tage beim Umzug. Zudem unterstützen wir sie gerne beim bevorstehenden Umzug – sowohl mit unserem professionellen Umzugsteam, als auch mit den nachfolgenden Tipps.

  • Fangen Sie mindestens 3 Monate vor dem Umzug mit der Planung an.
  • Organisieren Sie Umzugshelfer (Freunde, Familie) oder beauftragen Sie ein professionelles Umzugsunternehmen.
  • Nutzen Sie jedes Wochenende für Ausmisten und andere Aufgaben, um die Zeit sinnvoll zu nutzen.
  • Versuchen Sie die Aufgaben, die nur während der Arbeitszeit erledigt werden können, entweder während Ihre Pausen oder online zu erledigen.

Mit guter, offener Kommunikation und ausreichender Planung steht dem Sonderurlaub in Österreich nichts mehr im Weg. Sollten trotzdem Probleme mit Ihrem Anspruch auf Siedlungstage auftreten, können Sie die Rechtsberatung der Arbeiterkammer in Anspruch nehmen.

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